DMSO

DMSO Naturfreunde

Überblick:

DMSO ist ein Lösungsmittel, das ursprünglich aus der Industrie stammt und bereits vor 150 Jahren in Deutschland entdeckt wurde. Das farblose, organische Mittel ermöglicht dem Körper eine rasche Regeneration und Regulation und sollte daher in keinem Gesundheitswerkzeugkasten fehlen. Die besondere Flüssigkeit lindert Schmerzen, hemmt Entzündungen und regt die Durchblutung an. Der Wirkstoff dringt in die Zellmembran ein und hemmt das Wachstum von Bakterien. Schmerzleitende Zellen werden durch das Mittel vorübergehend blockiert. Aus diesem Grund hat sich das Mittel bei zahlreichen Beschwerden wie Rheuma, Zahnfleisch-Entzündungen, schmerzenden Gelenken, Blasenentzündungen oder Hautproblemen als wirksam erwiesen. Wer DMSO kaufen möchte, bekommt das alternative Heilmittel in verschiedenen Darreichungsformen wie DMSO Augentropfen und Salben angeboten. Die Anwendung kann sowohl innerlich als auch äußerlich erfolgen.

Was ist DMSO

1. Was ist DMSO?

DSMO ist die Abkürzung von Dimethylsulfoxid. Dabei handelt es sich um eine kleinmolekulare, organische Schwefelverbindung, die früher hauptsächlich aus Baumharz im Rahmen der Zellstoff- und Papierherstellung gewonnen wurde. Die Substanz ist ein wichtiges aprotisch-polares Lösungsmittel, das eine amphipathische Natur aufweist und daher sowohl mit wässrigen als auch mit organischen Medien mischbar ist. Polare sowie unpolare Verbindungen können mithilfe des Wirkstoffes aufgelöst werden. Da der weltweite Bedarf an dem Wirkstoff hoch ist, wird das Mittel industriell hergestellt, um eine höhere Reinheit zu garantieren.

Wer DSMO kaufen möchte, sollte auf pharmazeutische Reinheit achten. In der medikamentösen Therapie gilt das Mittel als wichtiger Wirkstoffträger. Die natürliche Flüssigkeit besitzt die Fähigkeit, die Membran zu durchdringen und Wasser zu verdrängen. Die DMSO-Anwendung führt zu einer raschen Regeneration und Regulation des Körpers und fördert die Wundheilung, lässt Entzündungen abklingen und lindert Schmerzen. Wer mit DMSO abnehmen möchte, wird ebenfalls sinnvoll unterstützt. Nachdem das Heilmittel zunächst in Vergessenheit geriet, gewinnt es durch Bücher wie das Handbuch von Robert Franz wieder an Bedeutung.

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Wie wirkt DMSO

2. Wie wirkt DMSO?

Für Schmerzpatienten ist vor allem die Heilwirkung des Mittels interessant. Das alternative Heilmittel wird zur Unterstützung verschiedener Krankheiten angewendet. In der medizinischen Forschung war die Flüssigkeit einst für viele Bereiche interessant. Heute ist jedoch seine Wirkungsweise als Entzündungshemmer am besten erforscht. Der Stoff ist in der Lage, die biologische Membran der Zellen zu durchdringen. Diese Eigenschaft führt zu einer nachweisbaren Wachstumshemmung von Bakterien und Entzündungen werden gemindert. Der Wirkstoff fängt freie Radikale ab, die bei Entzündungsprozessen vermehrt produziert werden und transportiert diese ab. Dadurch entsteht eine Zellentgiftung, die zu einer Erleichterung der regelrechten Zelltätigkeit führt. Die betroffene Stelle wird gestärkt und kann effektiver gegen eine Entzündung ankämpfen.

Eine weitere interessante Eigenschaft des Stoffes ist die vorübergehende Blockierung von schmerzleitenden Zellen. Wenn beispielsweise eine DMSO Salbe auf betroffene Hautbereiche aufgetragen wird, führt das zu einer deutlichen Schmerzlinderung. Als Transportmittel anderer Medikamente gelangt der Wirkstoff über die Haut in die Zelle. Auf diese Weise kann der schmerzlindernde und entzündungshemmende Effekt gesteigert werden. Wenn Medikamente über die Hautoberfläche mit dem Heilmittel in den Organismus gelangen, kann auf eine wesentlich geringere Dosis als sonst zurückgegriffen werden. Durch diese transdermale Zuführung wird der Organismus außerdem geschont, da der Magen-Darmtrakt nicht passiert werden muss.

Das Heilmittel wird innerhalb von 120 Stunden abgebaut und ist anschließend in keiner Zelle mehr nachweisbar. Die Flüssigkeit lagert sich also nicht im Körper an. Bei Verletzungen aber auch bei Entzündungen im Körper, die schon länger bestehen, hat das Mittel eine präventive Wirkung.

Der Wirkstoff ist darüber hinaus in der Lage, die Durchblutung anzuregen und den Heilungsprozess zu beschleunigen. Durch das DSMO erfolgt eine intensivere Sauerstoffversorgung der betroffenen Stellen und wichtige Aminosäuren, Enzyme und Mineralstoffe unterstützen die Heilung in den Zellen. Entzündliche Schmerzen in den Gelenken können durch eine intravenöse Verabreichung gelindert werden, diese sollte allerdings nur von Ärzten oder Heilpraktikern vorgenommen werden. Aufgrund seiner stark entwässernden und entgiftenden Wirkung kommt DMSO beim Abnehmen ebenfalls zum Einsatz. In der Medizin wurde das Heilmittel in der Therapie verschiedenster Krankheiten eingesetzt:

  • Schmerzen im Allgemeinen
  • Rheuma
  • Lungenkarzinom, Lungenkrebs
  • Dermatologische Erkrankungen
  • Schmerzende Gelenke
  • Schizophrenie
  • Traumatisches Hirnödem
  • Urogenitale Erkrankungen
  • Gastrointestinale Erkrankungen wie Magengeschwüre oder Entzündungen der Magenschleimhaut
  • Lungenfibrose
  • Amyloidose
Beste DMSO

3. Welches DMSO ist das Beste?

Wer DMSO kaufen möchte, sollte vor allem auf die pharmazeutische Reinheit nach dem europäischen Arzneibuch achten. Dieses wichtige Kriterium erfüllen die Tropfen von WoldoHealth. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg ist für seine hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel und Pflegeprodukte bekannt. Kunden erhalten WoldoHealth 100 ml DSMO in pharmazeutischer Reinheit von 99.9%. Das Unternehmen verzichtet bewusst auf Zusätze, um die Reinheit des Produktes zu garantieren.

Die Tropfen können Schmerzsalben oder ätherischen Ölen hinzugefügt werden, um deren Wirkung zu verstärken. Da es sich um ein natürliches und organisches Lösungsmittel mit hoher Reinheit handelt, wird es unter 18,5 Grad fest und bildet Kristalle. Die Flasche sollte vorsichtig in warmes Wasser eingelegt werden, um diese wieder aufzulösen. Um die Struktur des Stoffes nicht zu zerstören, sollte es nicht in der Mikrowelle erwärmt werden. Wer DMSO kaufen möchte, muss auf ein weiteres wichtiges Kriterium achten. Die Flüssigkeit sollte in Braunglasflaschen abgefüllt sein. Nur so ist das Lösungsmittel ausreichend vor Licht geschützt. Der Ausgießer der Flasche besteht aus HDPE Kunststoff, welcher für das Mittel geeignet ist.

Weitere Vorteile der DSMO Tropfen von WoldoHealth sind die gute Dosierbarkeit sowie die leichte Anwendung. Durch den hochwertigen Tropfverschluss ist eine exakte Verwendung der 100 ml Flüssigkeit garantiert. Im Handbuch von Robert Franz gibt es viele hilfreiche Tipps zum Geruch neutralisieren oder wie der Wirkstoff am besten mit anderen flüssigen Mitteln verdünnt werden kann. Neben Wasser eignet sich auch Magnesiumöl zur Verdünnung der Tropfen. Um den Geruch zu neutralisieren, eignet sich frischer Zitronensaft.

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4. Gegen welche Beschwerden hilft DMSO?

Das alternative Heilmittel ist bereits seit über 100 Jahren bekannt. In den 1960er Jahren haben sich Forscher intensiv mit der Wirkungsweise des Stoffes auseinandergesetzt. Sie stellten eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung fest, die meist ohne Nebenwirkungen bleibt. Aufgrund einer Studie an Kleintieren in den 1960er Jahren geriet das Mittel jedoch etwas in Verruf, da es Veränderungen des Refraktionsindex der Linse in den Augen einiger Tiere verursachte. Daraufhin untersagte die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) alle klinischen Studien mit Dimethylsulfoxid.

Im Jahr 1978 befürwortete die FDA jedoch die Verwendung des Stoffes bei einer bei einer interstitiellen Zystitis (schmerzhafte Blasenentzündung). Anschließend wurde die behördliche Beschränkung klinischer Studien im Jahr 1980 wieder aufgehoben. Trotzdem geriet das Mittel lange Zeit in Vergessenheit. Noch bis heute ist die Injektion bei Blasenentzündungen die einzige Indikation von DSMO, die in den USA erlaubt ist.

Aufgrund seines hohen Potenzials in der Behandlung verschiedener Krankheiten, gewinnt das Heilmittel jedoch zunehmend an Interesse. Bei zahlreichen Beschwerden wie schmerzende Gelenke, Entzündungen vom Zahnfleisch, Hautproblemen, Herz-Kreislauferkrankungen, Sportverletzungen, Krebserkrankungen und vielem mehr hilft der Wirkstoff. Selbst Abnehmen gelingt durch das stark entwässernde Mittel leichter.

4.1 bei Schmerzen und Entzündungen

Wenn entzündete Bereiche anschwellen, kommt es oft zu Schmerzen. Durch Aufsprühen oder Verteilen des Lösungsmittels auf der betroffenen Körperstelle, kommt es zu einer entwässernden Wirkung. Gleichzeitig schwillt das Gewebe ab. Der Schmerz nimmt durch die Druckentlastung ab und zugleich werden schmerzleitende Nerven blockiert.

In seinen Forschungen aus dem Jahre 1964 stellte Stanley Jacob fest, dass das Lösungsmittel bakteriostatisch wirkt. Mithilfe von Dimethylsulfoxid ist die Bindung freier Radikale möglich, was ebenfalls zu einer Schmerzlinderung bei Entzündungen führt. Die Schmerzminderung ist bei einer Entzündung der Gelenke am besten erkennbar, da diese mithilfe des Stoffes deutlich abklingt. Bei allgemeinen Schmerzzuständen wie beispielsweise Migräne erzielt das Mittel ebenfalls Erfolge, da es muskelentspannend und lockernd wirkt. Bei Entzündungen der Augen haben sich DMSO Augentropfen als wirksam erwiesen. Bei den folgenden Beschwerden tritt eine Linderung der Schmerzsymptome ein, wenn das Mittel äußerlich auf die Haut aufgetragen wird:

  • Muskelschmerzen
  • Schmerzende Gelenke
  • Wunden und Verbrennungen
  • Kopfschmerzen
  • Gesichtsschmerz (Trigeminusneuralgie)
  • Entzündungen vom Zahnfleisch

 

Der natürliche und organische Wirkstoff besitzt eine schmerzstillende Wirkung bei Verletzungen aller Art. Entlang der Nervenzellen findet eine Weiterleitung der Schmerzimpulse statt, die durch das Mittel verzögert oder verhindert werden können.  Sobald sich die DMSO Wirkung in den Zellen wieder abbaut, lässt auch die schmerzlindernde Wirkung nach. Daher wird die Flüssigkeit häufig in Kombination mit Schmerzmitteln verabreicht. Mithilfe von Dimethylsulfoxid gelangen die schmerzstillenden Medikamente leichter in den Körper und bereits eine geringe Dosis reicht aus, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Schon seit vielen Jahren arbeiten vietnamesische Wissenschaftler an einem Behandlungskonzept, wodurch Krebspatienten im Endstadium Schmerzlinderung mithilfe des Mittels erfahren können.

4.2 bei Herz-Kreislauferkrankungen

Eine Verklumpung von Blutplättchen kann ebenfalls verhindert werden. Die Wirkung des Mittels ist gerinnungshemmend und daher in der Lage, Schlaganfälle und Herzinfarkte vorzubeugen. [1] Wer einem Schlaganfall aufgrund seiner Krankengeschichte vorbeugen muss, nimmt häufig Aspirin und andere Gerinnungshemmer ein. Diese lösen jedoch häufig eine Vielzahl an Nebenwirkungen aus. Allerdings fehlen noch Ergebnisse klinischer Studien, um Herz-Kreislauferkrankungen mithilfe des natürlichen Lösungsmittels anstatt anderer Thrombozytenaggregationshemmer entgegenwirken zu können. Bisher ist noch unbekannt wie die optimale Dosierung und DMSO Anwendung in diesem Anwendungsgebiet aussehen soll. Grundsätzlich besitzt das Mittel jedoch ein hohes Potenzial, um in Zukunft im Bereich der Herzgesundheit eingesetzt werden zu können. Die organische Flüssigkeit schützt das Gewebe bei Durchblutungsstörungen, wirkt Gewebsverkalkungen entgegen und moduliert Blutfette.

4.3 gegen Sportverletzungen

Sportverletzungen gehen häufig mit Schmerzen, Muskelfaserrissen, Muskelkater und Verstauchungen einher. Um diese vielfältigen Beschwerden effektiv lindern zu können, ist eine DMSO Salbe bestens geeignet. Durch das Auftragen der Salbe wird die Durchblutung angeregt und Schmerzen werden gelindert. [2] Das Heilmittel wirkt auch vorbeugend gegen Muskelkater. Dieser entsteht durch eine Übersäuerung des Muskelgewebes. Die eingelagerte Milchsäure muss aus dem Muskelgewebe entfernt werden, damit es in weiterer Folge nicht zu Schmerzen kommt.

Wie bereits erwähnt, ist Dimethylsulfoxid in der Lage, in die Zellmembran einzudringen und freie Radikale abzuwehren. Im Muskelgewebe wirkt das Mittel antioxidativ. Muskelfaserrisse und Verstauchungen klingen schneller ab, da die Salbe die Durchblutung steigert und entzündungshemmend wirkt. Unterstützt wird diese heilende Wirkung durch den wärmenden Effekt, der nach dem Auftragen der Salbe spürbar wird. Durch seine lockernde Wirkung kann das Mittel auch bei Verspannungen zum Einsatz kommen.

4.4 bei Sonnenbrand

Einem Sonnenbrand sollte man immer präventiv mit einem hohen Lichtschutz entgegenwirken. Häufiges Eincremen mit einer geeigneten Sonnencreme ist daher unverzichtbar. Manchmal scheint jedoch die Sonne stärker als vermutet oder man vergisst darauf, sich rechtzeitig einzucremen. Wer einen Sonnenbrand bekommen hat, kann das Lösungsmittel gegen die Schmerzen verwenden. Die Wirkung wird als intensiv und angenehm beschrieben. Als Folge eines Sonnenbrandes kann es häufig zu Strahlenschäden und Entzündungen kommen. Diese Folgeschäden können durch das alternative Heilmittel eingedämmt werden. Da das Eincremen mit einer Salbe bei Sonnenbrand meist noch mehr Schmerzen verursacht, ist eine Sprühflasche zur Dosierung empfehlenswert. In Kombination mit reinem Aloe Vera Saft, klingt der Sonnenbrand noch schneller ab. [3]

4.5 gegen Hautprobleme

Die Steigerung der Durchblutung, die Bindung freier Radikale und die antioxidative Wirkung des Lösungsmittels hat sich auch bei zahlreichen Hautproblemen als Vorteil erwiesen. Ob Herpes, unschöne Narben oder Juckreiz – Hautprobleme sind vielfältig und werden häufig durch freie Radikale, Giftstoffe oder Entzündungen hervorgerufen. Bei vielen Beschwerdebildern kann eine DMSO Salbe Abhilfe schaffen. Juckreiz oder Hautveränderungen sind häufig die Folge einer Pilzerkrankung. Das alternative Heilmittel ist in der Lage, auch Pilze und Viren effektiv zu bekämpfen. Die Vermehrung und Neubildung von Viren und Bakterien wird verhindert. Die Haut wird in ihrer natürlichen Funktion unterstützt und gelangt so wieder ins Gleichgewicht.

Eine Zweifach-Wirkung erzielt das Mittel bei schmerzhaften Hauterkrankungen wie Herpes. [4] Es bewirkt nicht nur die Heilung der Haut, sondern auch eine Linderung der Schmerzen. Die Wirkung des natürlichen Mittels auf verschiedene Parameter des Herpes-Virus wurde in einer Studie untersucht. Die farblose Substanz konnte eine produktive Infektion, also die Vermehrung der Viren, blockieren. Die Effektivität des Wirkstoffes ist auf mehrere Wirkungsmechanismen zurückzuführen, welche die Erkrankung an verschiedenen Stellen bekämpft. Das Mittel weicht außerdem unschöne Narben auf, wodurch diese sich zurückbilden können. Das natürliche Lösungsmittel weist eine dünne und ölige Konsistenz auf. Daher wird es auch bei leicht gereizten Hautstellen nicht als unangenehm empfunden.

4.6 gegen urogenitale Erkrankungen

Erleichterung bei jeglicher Form von Harnwegsinfekten und Blasenentzündungen bringt DMSO. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass sich selbst chronische Blasenentzündungen mit dem natürlichen Mittel behandeln lassen. [5] Wie bereits erwähnt, besitzt der Wirkstoff eine stark entwässernde Wirkung und gelangt daher rasch in Blase und Harnröhre. Die DMSO Anwendung ist hier allerdings etwas komplizierter. Bei Blasenentzündungen kommt eine Injektion zum Einsatz, die am besten beim Heilpraktiker erfolgen sollte.

Im Rahmen einer Studie wurde die DMSO Wirkung an 213 Patienten mit verschiedenen entzündlichen Zuständen getestet. Bei einem Großteil der Patienten führte die Behandlung zu einer Linderung der Beschwerden. Die Vorteile der Injektion sind eine hohe Wirkkonzentration sowie geringe systemische Nebenwirkungen.

4.7 bei Krebserkrankungen

Krebserkrankungen werden meist durch oxidativen Stress und Sauerstoffradikale ausgelöst. Ist ein sehr hoher Anteil von Sauerstoffradikalen im Stoffwechsel vorhanden, werden Oxidantien erzeugt. Dadurch können freie Radikale entstehen, welche die Zellen angreifen und in Mitleidenschaft ziehen. Durch die Entfaltung freier Radikale verändern sich die Proteine und Mitochondrien werden in ihrer Atmungskette gehemmt. Oxidierende Fettsäuren und DNA-Schädigungen sind die gravierenden Folgen dieses Prozesses. Die Zellen sterben nicht nur ab, sondern es entstehen Krankheiten wie Krebs, Arteriosklerose, Alzheimer oder eine frühzeitige Hautalterung. Durch äußere Faktoren wie Rauchen, Alkohol, Ozon und lange Sonnenbäder werden diese Effekte noch verstärkt.

Damit es erst gar nicht zu einem Anstieg freier Radikale kommt, empfiehlt sich die Einnahme von DMSO. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die antioxidative Wirkung des Heilmittels einen guten Schutz bietet. [6] Zellen und Gewebe werden effektiv vor Schädigungen wie beispielsweise Strahlenschäden geschützt. Das Mittel kann vorbeugend eingenommen werden, um die Tumorrate zu reduzieren und um bereits bestehende Krebsvorläuferzellen im Wachstum zu hemmen.

Dosierung und Einnahme DMSO

5. Wie wird DMSO eingenommen bzw. wie dosiert man es?

Äußere Anwendung

Ein genauer Richtwert für die Dosierung bei äußerlicher Anwendung existiert nicht. Von Bedeutung ist jedoch das jeweilige Mischverhältnis. Die Flüssigkeit muss verdünnt werden, bevor sie auf die betroffene Stelle aufgetragen wird. Beim Umgang mit der Substanz darf kein Plastik verwendet werden, da der Wirkstoff in der Lage ist, potenziell schädliche Substanzen aus Kunststoff heraus zu lösen. Bei der Herstellung der Lösung empfiehlt es sich grundsätzlich, abgekochtes oder destilliertes Wasser für die Mischung zu verwenden. Normales Wasser ist jedoch ebenfalls eine Option.

Für betroffene Stellen im Bereich des Oberkörpers empfiehlt sich beispielsweise eine 50%ige Lösung. Im Bereich des Unterkörpers und bei Warzen hat sich eine 70%ige Lösung als sinnvoll erwiesen. Am Kopf und im Gesicht empfiehlt sich hingegen eine 25%ige Lösung DMSO. Die Wirkung hängt also maßgeblich vom Mischverhältnis ab. Die Lösungen können entweder anwendungsfertig gekauft oder selbst gemischt werden. Grundsätzlich sollten bei der richtigen DMSO Anwendung einige Tipps beachtet werden:

  • Die betroffene Körperstelle sollte vollständig entkleidet werden.
  • Hände und Körperpartie sollten vor der Anwendung gründlich mit Wasser und Seife gereinigt werden.
  • Damit die Partie von allen Seiten bestrichen werden kann, empfiehlt sich eine gute Sitzposition.
  • Damit Möbel und Fußboden verschont bleiben, sollte ein Tuch ausgebreitet werden.
  • Mit einer Pipette wird die Lösung aus der Flasche gezogen und auf die betreffende Körperpartie aufgetragen.
  • Mit einem Pinsel oder einem Wattestäbchen kann die Lösung leicht verteilt werden.
  • Die Lösung zieht anschließend von selbst ein und muss nicht eingerieben werden.
  • Das Heilmittel kann nach circa 30 Minuten wieder vom Körper abgewaschen werden. In diesem Zeitraum ist das Mittel vollständig vom Körper aufgenommen worden.

 

In manchen Fällen kann es zu Hautreaktionen wie Jucken, Kribbeln oder Rötungen kommen, bei Anwendung von DMSO. Die Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass es sich hierbei um eine normale Reaktion handelt. Beim Auftragen entfaltet sich die eigentliche DMSO Wirkung. Kleinste Blutgefäße werden erweitert und die Stoffwechselaktivität wird gesteigert. Entzündliche Stoffwechselprodukte werden auf diese Weise abtransportiert. In der Regel klingen Hautrötungen jedoch nach 2 bis 3 Stunden wieder ab.

Als sehr seltene Nebenwirkungen können schweren Hautreizungen, Schuppen, Blasen, Schmerzen, Übelkeit, Verdauungsproblemen oder Kopfschmerzen entstehen. In diesem Fall sollte umgehend ein Arzt aufgesucht und die Behandlung unterbrochen werden. Bei korrekter Anwendung sollten jedoch keine Nebenwirkungen auftreten.

Neben DMSO Tropfen gibt es weitere Darreichungsformen wie die DMSO Salbe oder DMSO Augentropfen. Salben werden dünn auf den betreffenden Hautbereich aufgetragen. Bei degenerativen und entzündlichen Augensymptomen haben sich DMSO Augentropfen ebenfalls vielfach bewährt. Augentropfen werden mithilfe von isotonischen Lösungen verdünnt. Hierfür empfiehlt sich eine simple Kochsalzlösung 0,9% aus einer Apotheke oder isotonisches Meerwasser.

 

Innere Anwendung

Der Wirkstoff ist auch für die orale Einnahme geeignet. Bei der Verdauung wird ein Teil der Substanz allerdings in MSM (Methylsulfonylmethan) umgewandelt. Da MSM eine therapeutische Wirkung besitzt, ist das jedoch kein Nachteil. Pro Kilogramm Körpergewicht werden 0,1 Gramm empfohlen. Umgerechnet sollte eine 60 Kilogramm schwerer Mensch also 7 Gramm des Wirkstoffes einnehmen. Das sind circa 2 Teelöffel. Die Substanz darf nicht pur eingenommen werden, sondern muss ebenso wie bei der äußeren Anwendung mit Wasser verdünnt werden. Hier spielt allerdings nicht das Mischverhältnis, sondern die Gesamtmenge eine entscheidende Rolle. Eine 1-2%ige Lösung kann sehr gut selbst hergestellt und getrunken werden. Für eine gute Verträglichkeit empfiehlt sich keine höhere Konzentration als 10 bis 20%.

DMSO weist einen knoblauchartigen Geruch auf. Um diesen Geruch zu neutralisieren, kann das Mittel auch mit Säften oder Tees verdünnt werden. Während der Verstoffwechselung entsteht oft ein muffiger Körpergeruch, der jedoch durch frischen Zitronensaft abgemildert werden kann.

Hautreaktionen sind nach der innerlichen Anwendung des Mittels nicht bekannt. Allerdings kann in einigen Fällen vermehrter Speichelfluss bei Anwendung von DMSO auftreten. Die Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass es sich hierbei um den Beginn des Heilungsprozesses handelt. Außerdem fördert das Heilmittel die Verdauungs- und Drüsentätigkeit. In seltenen Fällen können Kopfschmerzen oder Schwindel auftreten. Diese werden jedoch auf die gefäßerweiternde Wirkung des Mittels zurückgeführt.

Fazit DMSO

6. Fazit: Warum ist DMSO so gesund?

Die Heilwirkung von DMSO ist bereits seit über 100 Jahren bekannt. Zunächst wurde der Wirkstoff vorwiegend in der Industrie als Lösungsmittel genutzt. Schon bald erkannte man die positiven Wirkungen der Substanz auf den menschlichen Organismus. Nachdem das Mittel in den 1960er Jahren intensiv erforscht wurde, geriet die Flüssigkeit aufgrund behördlicher Beschränkungen wieder in Vergessenheit.

Heutzutage steigt das Interesse für den einzigartigen Wirkstoff jedoch durch Bücher wie das Handbuch von Robert Franz wieder zunehmend. Das liegt vor allem in seiner entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung begründet. Die Flüssigkeit besitzt die Fähigkeit, die Zellmembran zu durchdringen und führt zu einer nachweisbaren Wachstumshemmung von Bakterien im Körper. Entzündungen werden durch das Mittel reduziert und die Zellen beginnen, zu entgiften. Eine weitere interessante Wirkungsweise des Stoffes ist die vorübergehende Blockierung von schmerzleitenden Zellen. Schmerzimpulse, die entlang der Nervenzellen weitergeleitet werden, hemmt das natürliche Mittel. Die Substanz hat sich zudem als Transportmittel für andere Medikamente bewährt. Der schmerzlindernde und entzündungshemmende Effekt kann auf diese Weise gesteigert werden. Wer Medikamente mit der Gabe von DMSO kombiniert, kann somit auf eine geringere Dosis zurückgreifen.

Der Wirkstoff regt darüber hinaus die Durchblutung an und betreffende Stellen werden intensiv mit Sauerstoff versorgt. Die Substanz wirkt außerdem lockernd bei Verspannungen. Aus diesen Gründen wird das alternative Heilmittel bei zahlreichen Beschwerden eingesetzt. Von Gelenkschmerzen über Zahnfleisch-Entzündungen bis hin zu urogenitalen Erkrankungen ist die Bandbreite besonders groß. Wer DMSO kaufen möchte, sollte auf pharmazeutische Reinheit achten. Hinweise zur Dosierung oder zum Geruch neutralisieren, erhalten Anwender im Handbuch von Robert Franz. Wer mit DMSO abnehmen möchte, wird durch das Mittel sinnvoll unterstützt.

Quellenverzeichnis:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30812073
  2. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25730794
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/3898617
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30081462
  5. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30576622
  6. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30261335
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Letzte Aktualisierung am 30.11.2020 um 02:00 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Autor: Giacomo Hermosa

Giacomo Hermosa ist 37 Jahre alt, Vater von zwei Kindern und verheiratet. Vor elf Jahren hat er die Magister der Biologie und Anglistik erfolgreich absolviert. Hier hat er sich interdisziplinär mit den Themen Bioverfügbarkeit und Medizinalhanf beschäftigt. In seiner Freizeit schreibt er v.a. in den Bereichen Fitness, Ernährung und – familiär bedingt – über einige besondere Autoimmunerkrankungen. Seine Veröffentlichungen findet man u.a. auf seiner Website und bei der taz.